Editorial
Das Luxemburger System der privaten Zusatzrenten ist durchgehend unattraktiv
Die private Zusatzrente gilt laut der Regierung als wichtiger Teil der Antworten auf die Krise des Rentensystems. Doch das Luxemburger Modell, so wie es aktuell aufgebaut ist, ist intransparent, unattraktiv und ungerecht, schreibt Christian Muller in seinem Editorial. Selbst die Bezeichnung „Zusatzrente“ ist irreführend.
Ohne grundlegende Reformen wird die private Zusatzrente hierzulande ein Thema bleiben, für das sich kaum jemand interessiert Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Aktuell fordert eine beim Parlament eingereichte Petition gedeckelte Gebühren bei den privaten Zusatzpensionen. Das Anliegen ist berechtigt und notwendig. Es erhält jedoch kaum Aufmerksamkeit. Dabei geht es um ein Produkt, das die Regierung als Lösung für das Rentenproblem anpreist und mit staatlichen Millionen fördert.