Editorial

Demokratien unter Druck: Rechtspopulisten sind eine Gefahr für unsere politischen Systeme

Spitzenpolitiker der progressiven Linken haben zurecht in Barcelona auf die Gefahren hingewiesen, die von Rechtspopulisten ausgehen, denn die Demokratien stehen unter Druck.

Viktor Orban bei Wahlergebnis, abgewählt und symbolisch von rechtspopulistischer Führung entfernt

Abgewählt: Viktor Orban, die Galionsfigur der Rechtspopulisten bekam von der Wählerschaft den Laufpass Foto: Attila Kisbenedek/AFP

Am Wochenende haben sich in Barcelona Spitzenpolitiker der Sozialdemokraten und progressiven Linken zu einem Treffen zur Verteidigung der Demokratie zusammengefunden. Unter dem Vorsitz des spanischen Regierungschef Pedro Sánchez sowie des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva setzten sie ein Zeichen gegen die Rückwärtsgewandtheit der Rechtspopulisten, die eine Gefahr für die Demokratie, für die weitestgehend in Frieden lebenden und nach rechtsstaatlichen Prinzipien geregelten Gesellschaften sind. Einer von diesen Rechtsaußen hat es sogar geschafft, zu einer globalen Bedrohung zu werden: US-Präsident Donald Trump, der mit dem nicht minder radikalen israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu einen Krieg gegen den Iran vom Zaun gebrochen hat, der weltweit wieder einmal die Wirtschaft aus den Fugen wirft, was unter anderem zu schweren sozialen Verwerfungen führen dürfte.

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