Kommentar
Medien berichten von suspendiertem Chirurg, Ärztevertreter sprechen von Hetzjagd. Das ist die falsche Debatte
Ein Chirurg wird suspendiert, Medien berichten, Ärztevertreter sprechen von Hetzjagd. Das ist die falsche Debatte.
Die AMMD will erst „Klarheit in das Dossier bringen“ – das wünschen sich viele Patientinnen und Patienten auch für ihre Dossiers Symbolbild: Freepik
Es kommt nicht alle Tage vor, dass in Luxemburg ein Chirurg suspendiert wird. Vergangene Woche war dies der Fall. Der Orthopäde wurde erst und vorläufig von seinem Arbeitgeber, den Hôpitaux Robert Schuman (HRS), freigestellt. Gesundheitsministerin Martine Deprez (CSV) sprach in der Folge ein vorläufiges Berufsverbot für den Arzt aus. Der Chirurg, für den die Unschuldsvermutung gilt, bestreitet über seinen Anwalt alle Vorwürfe und will vor dem Verwaltungsgericht gegen diese Entscheidung vorgehen.