Italien fährt nicht zur WM
Reaktionen aus Luxemburg: „Zu viele Primadonnen“ – „Ist das ein Aprilscherz?“
Italien fährt zum dritten Mal in Folge nicht zu einer Fußball-Weltmeisterschaft. Auch in Luxemburg haben viele italienischstämmige Menschen am Dienstagabend mitgefiebert. Wir haben nachgefragt, wie sie die Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina miterlebt haben.
Enttäuschung auch bei den italienischstämmigen Luxemburgern Fotos: Editpress-Archiv/Collage: Tageblatt-Grafik
Fabrizio Bei (Präsident des FC Déifferdeng 03): „Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen. Über das Resultat war ich nicht überrascht, obwohl ich auf einen Sieg gehofft hatte. Bereits vor dem Spiel war ich sehr pessimistisch. Ich gehöre einer Generation an, welche die goldene Zeit des italienischen Fußballs miterlebt hat. Was Italien heute abliefert, hat mit Fußball nicht mehr viel zu tun. Bosnien-Herzegowina hat erst kürzlich gegen Luxemburg mit 1:4 verloren, das sollte man nicht vergessen. Der italienische Fußball hat ein paar grundlegende Probleme. Es wird zu viel verdient, in den Topvereinen spielen zu wenige Italiener und es gibt zu viele Primadonnen“. (del)