Affäre Wilmes

Suspendierter Orthopäde erhebt politische Vorwürfe gegen Gesundheitsministerin

Der diese Woche von Gesundheitsministerin Martine Deprez für weitere 21 Monate für Operationen suspendierte Orthopäde Philippe Wilmes trat am Freitag erstmals auf einer Pressekonferenz vor die Öffentlichkeit und gab Details preis zu der Verschwörung, die er gegen sich vermutet.

Robert Huberty, Bernd Garbrecht, Jacques Mehlen und Philippe Wilmes im Gespräch im Cercle Cité am Freitag

„Confrères“ unter sich: Robert Huberty, Bernd Garbrecht, Jacques Mehlen und Philippe Wilmes am Freitag im Cercle Cité Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Auf einer zweistündigen, von seiner auf Krisenkommunikation und Reputationsmanagement spezialisierten Beraterfirma „Apollo Strategists“ sorgfältig inszenierten Pressekonferenz im Cercle Cité an der place d’Armes ließ der von CSV-Gesundheitsministerin Martine Deprez diese Woche für weitere 21 Monate für Operationen suspendierte Orthopäde Philippe Wilmes am Freitagnachmittag die Katze aus dem Sack und lieferte Details zu der Verschwörung, deren Opfer er zu sein denkt. Er kenne Martine Deprez nicht nur „indirekt“, wie diese nach der Sitzung des parlamentarischen Gesundheitsausschusses am Mittwoch zu verstehen gegeben habe, sagte Wilmes. Er habe ein 18-monatiges „Arbeitsverhältnis“ zu der Gesundheitsministerin gehabt, seit Anfang 2024 hätten sie sich regelmäßig getroffen, seien gemeinsam ins Restaurant „Parc Le’h“ in Düdelingen, wo Martine Deprez wohnt, essen gegangen, hätten häufig Textnachrichten ausgetauscht und viel telefoniert.

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